In St. Gallen hat die Dock Geschichte angefangen

 

1997 wurde in St. Gallen die Stiftung für Arbeit gegründet. Aus der Initiative von Stadt, Gewerkschaften, Parteien und den Kirchen entwickelte sich eines der innovativsten Arbeitsintegrationsmodelle der Schweiz: Das St. Galler Modell.

Ab 2002 hat Daniela Merz die Geschäftsführung übernommen und das Arbeitsintegrationsprojekt Schritt für Schritt in eine moderne, qualitätsbewusste, hervorragend organisierte Sozialfirma umgebaut. Gleichzeitig hat sie in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen und ihrem Team das Stufenmodell ausgearbeitet, das Leistung an mehr Lohn koppelt und den vormals langzeitarbeitslosen Arbeitnehmenden die Möglichkeit bietet, sich aus eigener Kraft aus der Sozialhilfe herauszuarbeiten.Generell sind die Arbeitsverhältnisse in der Dock Gruppe unbefristet und wer eine Stelle im Ersten Arbeitsmarkt findet, kann diese sofort antreten.

Ab 2006 wurde der Schritt zur Multiplikation gewagt, das St. Galler Erfolgsmodell wurde erfolgreich vervielfacht und es entstanden in rascher Folge Docks in Arbon, Zürich, Winterthur, Gossau, Luzern, Buchs, Basel, Limmattal und Chur.

Zuerst wurden die neuen Docks als Tochterfirmen der Stiftung für Arbeit geführt und dann Ende 2009 in die Dock Gruppe AG fusioniert. Gleichzeitig wurde auch der operative Teil der Stiftung für Arbeit in Dock St. Gallen umbenannt.

2010 schrieb Lynn Blattmann mit Daniela Merz ein Buch über die Idee unternehmerisch geführter Sozialfirmen, (Blattmann/Merz; Sozialfirmen, Plädoyer für eine unternehmerische Arbeitsintegration) das auch über die Landesgrenzen hinaus, Interesse fand.

Ebenfalls 2010 wurde die pro//Dock AG gegründet, als Tochterfirma der Dock//Gruppe AG, in der pro//Dock AG wird die Sozialfirmenidee weiterentwickelt und es werden Schulungen und Beratungen angeboten für angehende Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer, als dritte Aufgabe unterstützt  pro//Dock dank Spendengeldern Personen, die auf dem Weg sind, sich von der Sozialhilfe zu befreien, so können Härtefälle vermieden werden.

2013 entstand als letztes Dock das Dock//Zürich (Regensdorf), der Name wurde vom Dock Zürich Wallisellen übernommen, da der Standort dort aufgegeben wurde. Dort arbeiten wir direkt unter dem Dach unseres Recyclingkunden.

Heute arbeiten rund 1400 vormals langzeitarbeitslose Personen für die Dock//Gruppe AG, verteilt auf die zehn Standorte.